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Geschichte
der Einrichtung:
Seit
1876 hatte die Stadt Todtnau ein Kleinkrankenhaus zur Versorgung
ihrer Bevölkerung betrieben.
Dessen
Belegung war in den letzten Jahren vor der Stillegung, durch die
immer größer werdenden Ansprüche an die medizinische Ausstattung
und die durch die modernen Verkehrsmittel immer kürzer werdende
Zeitspanne bis zum Erreichen eines großen Krankenhauses, sehr stark
zurückgegangen. Da sich bereits 1988 ca. 30 alte, pflegebedürftige
Menschen im Krankenhaus aufhielten, ist die Entscheidung zur Stillegung
des Krankenhauses, dessen Abriss zu 2 Dritteln und zum Bau eines
modernen Alten- und Pflegeheims, Bürgermeister Keller und seinen
Gemeinderäten nicht schwergefallen.
Die
bereits im Krankenhaus lebenden Menschen sind für die insgesamt
eineinhalbjährige Bauzeit in ein Hotelgebäude im Todtnauer Stadtteil
Brandenberg gezogen. Viele der Mitarbeiter haben freiwerdende Zeiten
für Fort- und Weiterbildung genutzt. Trotz eng gestecktem Kostenrahmen
durch die Förderstellen und somit der Stadt selbst und unter der
Mithilfe der spendenfreudigen Todtnauer Bevölkerung konnte ein 4
geschossiger, 2 bündiger Massivbau, der Nachbarbebauung angepasst,
gebaut werden.
Mit
Planung von insgesamt 18 Einbett- und 16 Zweibettzimmern wurde gewährleistet,
dass langfristig gesehen die Wirtschaftlichkeit des Hauses gesichert
ist. Beim Bau wurde besonders darauf Wert gelegt, dass Zimmer- und
Funktionsräume zeit- und behindertengerecht, hell und freundlich
gestaltet wurden.
Am
01. November 1990 konnte das Heim in Betrieb genommen werden. Die
sich noch in Brandenberg aufhaltenden Menschen sind unter Mithilfe
von Angehörigen, Mitarbeitern der Einrichtung und der Mitarbeiter
des städtischen Werkhofs in das nach modernsten Erkenntnissen erbaute
Alten- und Pflegeheim umgezogen.
Seither
konnte es sich durch den Einsatz der Mitarbeiter des Heims, der
Führung durch den Träger und der Gemeinderäte, ständig den gesetzlichen
Begebenheiten angepasst und offen für Innovationen fortentwickeln
und ist in Todtnau und Umgebung voll integrierter Bestandteil des
Öffentlichen- und Gemeindelebens geworden.
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